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83. Gaubergfest an der Nunkirche

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Der Turngau Hunsrück hatte sich kurz vor den Sommerferien entschlossen, das 83. Gaubergfest an der Nunkirche – allerdings nur bei gutem Wetter - durchzuführen. Uns war bewusst, dass dies insbesondere die Übungsleitenden vor besondere Herausforderungen stellte. Aber dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Ortsgemeinde Sargenroth, die den Platz gemäht und die Sprunggrube wieder neu hergerichtet hatte, konnte das Gaubergfestteam -Anke Silbernagel, Winfried Bauer, Gerhard Franz und Udo Dämgen- am Samstagmorgen mit den Markierungsarbeiten zügig beginnen.
Am Sonntagmorgen – bei strahlendem Sonnenschein – trafen sich zahlreiche Sportlerinnen und Sportler zur Aufwärmgymnastik von Nina Silbernagel. Um 10.00 Uhr begannen die Wettkämpfe. 132 Sportlerinnen und Sportler waren nach Altersklassen in Riegen eingeteilt und starteten entweder mit Weitsprung, Lauf oder Ballweitwurf oder Kugelstoßen. In diesem Jahr meldeten sich viele Eltern freiwillig um den Turngau bei der zügigen Durchführung der Wettkämpfe zu unterstützen, z. B. als Zeitnehmer, oder Kampfrichter etc. Hierfür bedankt sich der Turngau ganz herzlich. Nach dem Dreikampf wurden die Langläufe ausgetragen. Es wurde je nach Alterklasse 400 m, 800 m, 1.000, 3.000 oder 5.000 m gelaufen. Hier hatten sich auch rund 60 Läuferinnen und Läufer gemeldet.
Zum Abschluss wurde Schleuderball und Steinstoßen angeboten. Auch dieses Jahr nahm Melanie Opp vom MTV Bad Kreuznach wieder in ihrer Paradedisziplin Steinstoßen teil. Sie war 2019 Weltmeisterin in dieser Disziplin in Ungarn gewesen.

Eine Siegerehrung wurde – auch im Hinblick auf die aktuelle Corona-Situation - nicht durchgeführt. Die Siegerlisten sind schon fertig, die Urkunden und Medaillen werden  schnellstmöglich vom Turngau den einzelnen Übungsleitenden zugestellt.

Der Turngau bedankt sich bei allen Mitwirkenden für das gute Miteinander.

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Oberturnwart Thomas Reichardt beim Steinstoßen

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Melanie Opp vom MTV Bad Kreuznach

 

 

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Transparenzregister: Beschwerden aus dem Rheinland haben zum Teilerfolg beigetragen

Artikel Sportbund Rheinland vom 30.06.2021
 
Das Transparenzregister verliert zumindest teilweise seinen Schrecken für die Sportvereine. Die von der Bundesregierung geplante Eintragungspflicht für Vereine ab 2022 ist vom Tisch. Eine Befreiung von den Gebühren für die Führung des Transparenzregisters muss lediglich noch für die Jahre 2021 bis 2023 beantragt werden. Hierzu werden die Vereine bis 31. März 2022 automatisch aufgefordert und erhalten ein entsprechendes Formular. Die Befreiung kann schriftlich oder elektronisch erfolgen. Bis zum 30. Juni 2022 wird auch eine rückwirkende Antragstellung für 2021 möglich sein. Ab 2024 wird die Befreiung automatisch über das bis dahin eingeführte Zuwendungsempfängerregister erfolgen. „Das bürokratische Monster konnte durch die große Welle der Beschwerden von Landessportbünden und die Briefe von etlichen Sportvereinen auch aus dem Rheinland an ihre regionalen Bundestagsabgeordneten weitestgehend eingefangen werden. Nicht gelungen ist es, die Gebühren komplett von den Vereinen abzuwenden. Die rückwirkenden Gebühren für 2017 – 2020 werden bei den Vereinen verbleiben und sind zu zahlen. Hier war die Politik zu keinem Einlenken bereit. Insofern ist es ein Erfolg, ja, aber eben nur ein Teilerfolg“, erklärt SBR-Geschäftsführer, Martin Weinitschke.

Noch im April hatte der Sportbund Rheinland all seine Mitgliedsvereine aufgerufen ihre Bundestagsabgeordneten einen Brief zu senden, in dem die Bedenken und Befürchtungen des organisierten Sports niedergeschrieben waren, sollte des Transparenzregister ohne Erleichterungen für die Sportvereine von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden.

„Es hat sich gezeigt, dass wir – die Sportvereine und der Sportbund – gemeinsam einen gewichtigen Einfluss haben können und mit unserer Aktion zumindest erreicht haben, dass das Bürokratiemonster Transparenzregister in Zukunft für die Vereine keine Rolle mehr spielen wird.“, hebt Weinitschke die SBR-Initiative hervor, die Mitglieder des Bundestages durch die SBR-Vereine anzuschreiben. „Wir haben einige positive Rückmeldungen erhalten und darüber auch gemerkt, welchen Parlamentariern die Unterstützung ihrer Vereine vor Ort am Herzen liegt. Dazu sagen wir ausdrücklich Danke.“ Dass die Stimme des Sports zukünftig nicht schweigen, sondern weiter gestärkt werde, ist sich der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinland sicher.

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Tanzfestival

Das Tanzfestival am 09.07.2021 kann aus gegebenem Anlass leider nicht stattfinden. 

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Lizenz-Verlängerung für Lizenzen, die vom Turnverband ausgegeben wurden.

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Transparenzregister: Mithilfe zur Abschaffung der Gebühren zur Führung des Vereinsregisters

Verfasst am .

Info vom Sportbund Rheinland

Sehr geehrte Damen und Herren,

haben Sie in den letzten Wochen auch ein Schreiben vom Bundesanzeiger-Verlag erhalten und wurden darin zur Zahlung der Gebühr zur Führung des  Transparenzregisters aufgefordert (wir berichteten auf unserer Homepage)? Der Sportbund Rheinland tritt diesen Gebührenbescheiden entschieden entgegen und fordert die Abschaffung der Eintragungspflicht für gemeinnützige Sportvereine.

Trotz verschiedener Aktivitäten, die die Landessportbünde (auch unser Landessportbund Rheinland-Pfalz) in Richtung des Bundesfinanzministers, Olaf Scholz, unternommen haben, gibt es keine Zeichen, dass die gemeinnützigen Sportvereine zukünftig von diesen Gebühren befreit werden. Zwischenzeitlich ist zudem die erste Lesung im Bundestag zu einem weiteren Ausbau des Transparenzregisters zu einem Vollregister abgehalten worden, damit wäre dann auch eine direkte Eintragungspflicht der Vereine im Transparenzregister verbunden. Die geplante Ausweitung des Transparenzregisters wird zu einer zusätzlichen bürokratischen und finanziellen Last bei Ihnen und in Ihrem Verein führen. Um dies zu verhindern und die Sportvereine zukünftig und langfristig von der Gebühr zu befreien, benötigen wir jetzt Ihre Unterstützung. Gemeinsam ist man stärker als alleine.

Wir rufen Sie dazu auf, Ihrer/m Abgeordnete/n im Bundestag Ihre Befürchtungen (z. B. Überlastung des Ehrenamts) zu schreiben. Sie finden das offizielle Schreiben, welches damals von allen Landessportbünden an den Bundesfinanzminister gesendet wurde, auf unserer Homepage. Gerne stellen wir Ihnen zusätzlich eine Vorlage für ein Anschreiben an Ihre/n Bundestagsabgeordneten zur Verfügung. Senden Sie Ihr Schreiben inkl. des Briefes der Landessportbünde direkt an Ihre/n Vertreter/in im Bundestag. Die Adresse des Büros Ihrer/s Bundestagsabgeordneten stellen wir Ihnen ebenfalls online zur Verfügung.

Das Material zur Kampagne finden Sie HIER

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen, die 17 Abgeordneten aus dem Gebiet des Sportbundes Rheinlands so persönlich wie möglich zu kontaktieren. Direkter und authentischer als über Sie, unsere Basis, kann dies nicht geschehen. Kontaktieren so alle Vereine im Sportbund Rheinland ihre/n Bundestagsabgeordnete/n, gehen bei diesen ca. 3.000 Briefe oder E-Mails ein.

Wir glauben, dass dies ein beeindruckendes Signal wäre und andere Sportbünden zu ähnlichen Aktionen motiviert. Machen Sie mit, unterstützen Sie uns und zeigen Sie, welche Macht der Sport im Rheinland hat.

 Mit freundlichen Grüßen

Monika Sauer                           Martin Weinitschke

Präsidentin                                Geschäftsführer

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